Episode 29: Sievers und der Gesang der Wale

Episode 29

Sievers und der Gesang der Wale

Erstausstrahlung: 2026 • Hauptdarsteller: Brix, Brendler, Wnuk • Regie: Berno Kürten • Drehbuch: Berno Kürten

Am Montag, den 05. Oktober 2026 haben DER Pirscher zusammen mit Paul und Wilma hier die neunundzwanzigste Folge von Nord Nord Mord – Sievers und der Gesang der Wale – mit einem Live-Ticker zu den Drehorten der Episode begleitet.

Hier der Ticker zum Nachlesen.

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<22:00 Uhr> Fazit

Pauls Fazit: Ein bisschen Sylt, ein bisschen Walgeschichte – aber wo ist eigentlich Sylt?

Tja, diesmal ist Paul ein kleines bisschen enttäuscht. Da wird so viel draußen gedreht – und trotzdem bekommt man von seiner Lieblingsinsel erstaunlich wenig zu sehen. Viele liebgewonnene Drehorte fehlen ganz. Und auch Tabea macht sich diesmal ziemlich rar. Mehr als ein kurzes Telefonat mit Hinnerk ist von ihr nicht übriggeblieben. Schade eigentlich.

Ein bisschen versöhnt ist Paul dann durch die beiden Hauptdrehorte auf der Insel in Keitum und in Hörnum. Die übrigen wichtigen Drehorte liegen allerdings außerhalb der Insel. Vielleicht erklärt das auch, warum Paul am Ende das Gefühl hat, dass Sylt diesmal eher Gastauftritt als Hauptdarsteller war.

Einen Pluspunkt gibt’s für den historischen Ausflug in die Zeit der Walfänger. Und auch die kleinen Sprech- und Entzifferungsversuche in Sölring, der friesischen Sprache Sylts, gefallen Paul. Ein bisschen Inselgeschichte zählt immerhin auch zum Flair.

Und dann wäre da noch das musikalische Bindeglied: Westerhagens „Sexy“. Unterschiedliche Protagonisten geben dem Lied im Laufe der Geschichte ihre ganz eigene Note – und sorgen damit spätestens zum Schluss für den einen oder anderen Schmunzler.

Sylt kann mehr. Aber immerhin: Ganz ohne Inselgefühl kommt auch dieser Fall nicht davon.

<21:52 Uhr> Zusammenfassung

Die Drehorte dieser Folge sind diesmal tatsächlich recht schnell aufgezählt: Keitum, Hörnum, Westerland und die Weststrandstraße – viel mehr Sylt gibt es, wenn man ehrlich ist, diesmal nicht zu vermelden.

Keitum darf dabei noch am ausgiebigsten ins Bild. Das Altfriesische Haus bekommt gleich mehrere Auftritte und darf sich sowohl von innen als auch von außen und sogar mit dem Blick über das rückwärtige Watt zeigen. Ein echtes Sylter Wahrzeichen – und das kann sich schließlich auch aus verschiedenen Perspektiven sehen lassen. Gleich nebenan blitzt außerdem noch einmal das Sylt Museum auf. Dazu kommen einige Häuser in der unmittelbaren Umgebung des Altfriesischen Hauses, die bei kurzen Autofahrten oder während Sievers‘ Fahrradstreifzügen durch Keitum zu sehen sind.

Auch Hörnum bekommt wieder einen kleinen Auftritt. Zu sehen sind ein Stück des Hafens und das Meer, einige Straßenszenen aus der näheren Umgebung sowie ein kurzer Blick auf den Hörnumer Leuchtturm. Der Fischkutter, der in der Folge als Drehortschiff zum Einsatz kommt, ist allerdings kein echter „Local“ – der Kutter wurde eigens aus Dänemark ausgeliehen.

Für ein weiteres kleines Stück Inselgefühl sorgt Westerland. Sievers ist diesmal auf den Stegen der nördlichen Promenade unterwegs, teilweise mit Blick in Richtung des Restaurants „Die Seenot“, und gönnt sich am Strand darunter noch einen kurzen Plausch. Auch Westerlands Straßen sind kurz zu sehen – diesmal an der Ecke Steinmannstraße/Rote-Kreuz-Straße.

Ansonsten gibt es von Sylt vor allem kurze Insel-Schnipsel: ein Fahrrad hier, ein Auto da, ein Schnitt um die nächste Häuserecke – und natürlich der inzwischen fast obligatorische Blick von oben. Dafür darf die Weststrandstraße umso ausgiebiger herhalten: hinauf, hinunter und wieder zurück.

Und dann wird es endgültig außersylterisch: Das Polizeirevier befindet sich erneut in Ammersbek, wie zwei sehr kurze Einblendungen verraten. Auch die Senioren-WG, immerhin einer der wichtigen Drehorte der Folge, liegt nicht in Westerland, sondern in Wentorf bei Hamburg.

Offen bleibt dagegen weiterhin der genaue Drehort des als „Sylter Wohnhaus“ der Sponsoren bezeichneten Gebäudes, das angeblich in Kampen stehen soll. DER Pirscher hat da allerdings so seine Zweifel und ist ziemlich überzeugt, dass dieses Haus irgendwo auf dem nördlichen Festland zu finden ist.

<21:44 Uhr> Ende!

Geschafft! DER Pirscher hat sich ein kurzes Päuschen verdient.

In ein paar Minuten folgen noch eine kurze Zusammenfassung und ein Fazit der heutigen Folge. Vielen Dank, dass Ihr (wieder) dabei gewesen seid und nachgeschaut habt! 

<21:36 Uhr> Und noch eine Autofahrt von oben 

Die Autofahrten finden heute alle konsequent im Norden der Insel statt. Diesmal östlich der Jugendherberge List auf der Mövenbergstraße in Höhe des Aussichtspunkts.

<21:28 Uhr> Gleiche Szene, gleiche Ecke in Keitum

Da ist sie noch einmal die Szene mit Sievers‘ Rad hinter der Hecke an der Ecke Am Kliff und Museumsweg in Keitum.

<21:28 Uhr> Sievers radelt in Keitum und wird genau beobachtet

Während Sievers angeblich wieder auf dem Weg zu seinem Hund ist, folgen ihm Behrendsen und Feldmann auf „Am Tipkenhoog“ mit Blickrichtung zum Ingiwai.

<21:23 Uhr> Behrendsen biegt um die Ecke

Hier kann die geänderte Perspektive nicht täuschen: die Straßenszene wurde ebenfalls mitten im alten Ortskern von Keitum direkt beim Altfriesischen Haus gedreht: Ecke Am Kliff und Uwe-Jens-Lornsen-Wai.

<21:21 Uhr> Auf dem Wiesen am Tipkenhoog in Keitum

Vertrauliche Gespräche bieten die Gelegenheit eines schönen weiten Blicks über das Watt östlich von Keitum.

nicht insel

<21:16 Uhr> Wohnhaus des Anwaltsehepaars – Drehort unbekannt

Ina fährt am Wohnhaus des Anwaltsehepaars vor, das sich angeblich in Kampen befinden soll. 

Wir vermuten den Drehort allerdings definitiv auf dem Festland, können ihn aber aktuell nicht identifizieren. Von daher freuen wir uns über Eure sachdienlichen Tipps und Hinweise!

<21:14 Uhr> Und noch ein Drohnenflug über die Rantumer Straße, Höhe Strandläufernest

Vielleicht ein Schnipsel aus der vorigen Folge? – Aber immerhin diesmal ein Blick mehr Richtung Hörnum.

<21:13 Uhr> Spaziergang/-fahrt auf der Promenade am Strand von Westerland

Sievers und sein Onkel ziehen einträchtig auf der Promenade in Höhe des Restaurants „Die Seenot“ zurück nach Hause.

<21:11 Uhr> Wanderdüne und Dünenlandschaft an der Weststrandstraße 

Und noch eine Autofahrt entlang der Weststrandstraße mit schönen Blick auf die umliegende Dünenlandschaft und vor allem die Wanderdüne.

<21:09 Uhr> Plausch unter Männern am Strand von Westerland

Der Plausch zwischen Sievers und dem Senior (seinem Onkel) bietet die Gelegenheit, einen schönen Eindruck vom Strand in Westerland zwischen Brandenburger Strand und „Seenot“ zu bekommen. 

nicht insel

<21:06 Uhr> Polizeirevier in Ammersbek

Ein kurzer Schnitt verrät: Das Polizeirevier wurde diesmal wieder in Ammersbek gedreht (oder recycelt?).

<21:05 Uhr> Das Sylt Museum in Keitum hilft heute als „Sylt Archiv“ aus

<21:05 Uhr> Promenade und Strand bei Westerland

<21:04 Uhr> Blick auf das Watt unterhalb des Altfriesischen Hauses in Keitum

Und auch direkt unterhalb des Altfriesischen Hauses ist es interessant: Der Weg führt am Watt entlang und eröffnet einen ganz anderen Blick: Historisches Friesenhaus auf der einen, die weite Wattlandschaft auf der anderen Seite – mehr Sylt-Kulisse geht eigentlich kaum.

<21:02 Uhr> Neue Perspektive gleicher Ort

Erkannt? Auch dies wurde am Altfriesischen Haus gedreht. Diesmal auch mit Blick aus dem Garten auf das Eingangstor. 

Das Altfriesische Haus war vom 13.-19.09.24 für die Dreharbeiten geschlossen (Quelle: Instagram Account des Altfriesischen Hauses. Dort finden sich auch ein paar Bilder der damaligen Dreharbeiten.)

<20:59 Uhr> Hörnumer Leuchtturm

Diese Einblendung kam überraschend, aber umso schöner. Ein kurzer Blick auf den Hörnumer Leuchtturm und die dahinterliegende Hörnum Odde.

<20:57 Uhr> Weitere kurze Szenen an einer Straßenecke in Westerland

Feldmann stolpert über einen der Bewohner der Senioren-WG an der Ecke Steinmannstraße/Rote-Kreuz-Straße in Westerland.

<20:56 Uhr> Kurzer Blick auf die Promenade in Westerland von oben

Ein Zwischenschnitt zeigt einen guten Blick auf die Promenade von Westerland auf Höhe der Sylter Welle und dem Syltness Center. Dem aufmerksamen Zuschauer wird aufgefallen sein, dass der Parkplatz vorne links noch ohne die in 2025 errichteten Solardächer zu sehen ist.

<20:54 Uhr> Und wieder geht es zur Weststrandstraße

Kurze Beratung in einer Parkbucht der Weststrandstraße mit schönem Ausblick auf die Dünen und dann geht sie weiter die Fahrt. Diesmal ein Blick aus drei Perspektiven.

<20:48 Uhr> Ausfahrt des dänischen Fischkutters

Für diese Episode von Nord Nord Mord erhielt die reguläre Kutterflotte im Hörnumer Hafen im Herbst 2024 Zuwachs durch HV42 Janni, den kleinen dänischen Austausch-Fischkutter.
Während Dauergäste wie WYK3, WYK9 und HOO71, die schon häufig die Kulisse zu Aufnahmen im und um Hörnum herum bildeten, es in ihren Einsätzen auf die Miesmuschel abgesehen haben, ist die Janni mit ihren seitlichen Netzen an den schlanken langen Bäumen und dem Ofen an Bord ein typischer Krabbenkutter.

Auf vesselfinder und marinetraffic lässt sich der aktuelle Standort des kleinen Janni finden und zusätzlich gibt es dort weitere Informationen und Bilder zum Boot. Eine kleine Historie findet sich auch im Kutterregister.

nicht insel

<20:41 Uhr> Immobilienkrimi in Wentorf?

Eine kurze Recherche hat gezeigt, dass das Haus Billhoop, das sich auch auf der Liste der Denkmäler Schleswig-Holsteins befindet, mit seinen Entwicklungen in jüngster Zeit (ggf. mit ein paar kleineren Ausschmückungen) den Kern eines eigenen Krimis bilden könnte.

17.12.2021

15.11.2023

12.10.2024

Anm.: Ggf. ist der Zugriff auf einzelne verlinkte Artikel durch eine Bezahlschranke eingeschränkt.

In jedem Fall freut sich Paul über weitere Hinweise zu diesem spannenden Thema!

<20:37 Uhr> Altfriesisches Haus bei Nacht

Enge Räume, niedrige Decken, friesische Wohnkultur – diese Szenen bieten einen guten Einblick in die sehenswerte Innengestaltung des Museums: Die Räume sind mit historischen Möbeln, Alltagsgegenständen und typischen friesischen Details eingerichtet.

<20:36 Uhr> Mysteriöses Verhalten an der Straßenecke in Keitum

Diese Szenen zeigen schön die direkte Umgebung des Altfriesischen Hauses mitten im historischen Keitum.

Sievers versteckt sich vor Feldmann vor der Senioren-WG nicht in Wentorf sondern an der Straßenecke Museumsweg/Am Kliff.

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<20:35 Uhr> Feldmann geht derweil ersten Spuren nach – weit weg

Feldmann macht sich derweil auf zur „Senioren-WG“, die sich vermeintlich in Westerland befinden soll.

DER Pirscher hat das allerdings schnell aufgeklärt: Es ist das Haus Billhoop in Wentorf bei Hamburg.

<20:29 Uhr> Zurück in Keitum

Zum Altfriesischen Haus gehört natürlich nicht nur das historische Gebäude selbst, sondern auch das kleine Anwesen mit seinem Garten und der besonderen Lage am Keitumer Watt. Von hier eröffnet sich ein weiter Blick über die Wattlandschaft. Gerade dieser Szeneschnipsel zeigt den Kontrast zwischen dem historischen Friesenhaus, dem grünen Garten und der offenen Weite des Watts.

<20:23 Uhr> Autofahrt zum Tatort diesmal aus der Drohnenperspektive

Die Party muss unterbrochen werden – der Tatort ruft!

Von Keitum nach Hörnum…
…über die holprigen Platten der Weststrandstraße! 

Ob das wirklich der kürzeste Weg ist? 😉

<20:20 Uhr> Die Party ist in Keitum derweil in vollem Gang

Behrendsen und Feldmann sind derweil im Garten des Altfriesischen Hauses in Feierlaune.

Mit dem Altfriesischen Haus in Keitum kommt nun ein ganz besonderes historisches Schätzchen zu unserer Drehortliste hinzu. Es gehört zu den ältesten Häusern Sylts (1640) und vermittelt noch heute einen sehr authentischen Eindruck davon, wie die Menschen auf der Insel früher gelebt haben, und es ist bereits der dritte Drehort der Sölring Museen in Keitum, der bei „Nord Nord Mord“ eine Rolle spielt (Episode 17 „Sievers und das mörderische Türkis“ das Steinzeitgrab Denghoog und in Folge 24 „Sievers und das Geisterhaus“ das Museum Keitum).

Bleibt nur zu hoffen, dass wir diesmal ein paar mehr Perspektiven dieses besonderen Ortes zu sehen bekommen als nur den Garten?!

<20:19 Uhr> Kurzer Drohnenflug über die Rantumer Straße

In einem kurzen Zwischenschnitt ist ein Blick auf die Rantumer Straße nördlich von Hörnum zu erhaschen.

<20:18 Uhr> Hafenbecken Hörnum

Der Fundort des Opfers ist damit schon mal klar: im hinteren Hafenbecken von Hörnum.

Interessant dabei: Kutter gehören normalerweise nicht unbedingt zu diesem Teil des Hafens. Für die Dreharbeiten scheint man deshalb kurzerhand einen kleinen Kutterbereich inszeniert zu haben: mit entsprechendem Boot und allerlei typischem Zubehör, das den Eindruck eines echten Kutterliegeplatzes vermittelt.

<20:16 Uhr> Der Hafen Hörnum kommt so langsam ins Bild

Für ein paar Sekunden ist der hintere Teil des Hörnumer Hafens im Bild: dort, wo überwiegend die Segelboote liegen. Zwischen Masten, Booten und Wasser zeigt sich der Hafen hier von seiner ruhigeren Seite.

Ein kurzer Moment vielleicht – aber für uns Drehort-Sammler allemal interessant.

<20:15 Uhr> Das Meer rauscht an der Küste

Es geht schon mal stimmungsvoll los. Bei blauem Himmel und Sonnenschein ein erster Blick auf Düne, Strand und Meer am Ellenbogen.

<20:05 Uhr> Die neunundzwanzigste Folge Nord Nord Mord beginnt gleich!

Hey Leute,

„Sievers und der Gesang der Wale“ startet nun auch gleich um 20:15 Uhr im ZDF!

Seid Ihr wieder dabei? Wir begleiten die Erstausstrahlung natürlich wieder mit unserem Live-Ticker, um die Drehorte der Folge aufzuspüren und zu berichten.

Als Syltkenner habt Ihr bestimmt schon die aufgestellten Tafeln entlang der Küstenwege gesehen, von denen man aus Wale beobachten kann (wenn man Glück hat). Wale gehören aber rund um Sylt nicht nur ins Meer, sondern auch in die Geschichte der Insel: Über Jahrhunderte zogen Sylter Seeleute auf Walfang und brachten Geschichten und Beute aus dem hohen Norden mit nach Hause. Heute wird allerdings nicht mehr gejagt – heute wird ermittelt!

Ob die Wale tatsächlich singen, Sievers ihnen zuhört und was Sylt als Kulisse hergibt? Gleich werden wir es erfahren!

Falls wir etwas nicht (er)kennen sollten, freuen wir uns wie immer auf Tipps und nützliche Hinweise.

Also: Also Tee bereit stellen, einschalten, miträtseln, vielleicht auch mitsingen und genießen!

Euer Paul von der Düne und DER Pirscher